DEUTSCH

Heilpraktiker
Tobias Händel
Dorotheenstr. 142a
22299 Hamburg

Telefon: (040) 76 08 05 10
mail@tobiashaendel.de

Traumatherapie

Ziel einer Traumatherapie ist es, den betroffenen Menschen zu stabilisieren und ihm einen sicheren Raum zur Verfügung zu stellen. Darin kann dann die Bewusstwerdung und Verarbeitung des Traumas stattfinden. Das bewusste, begleitete und ggf. abgeschwächte Wiedererleben der traumatischen Ereignisse führt zur Aktivierung der inneren Selbstheilungskräfte und schließlich zur Integration der Verletzung.

EMDR

EMDR ist ein komplexes psychotherapeutisches Verfahren, das für die Behandlung von Traumata entwickelt wurde und dort sehr erfolgreich eingesetzt wird.

Als Therapie von posttraumatischen Belastungsstörungen - abgekürzt PTBS genannt - ist EMDR mittlerweile international anerkannt.
Neben seiner ursprünglichen Anwendung zur Verarbeitung von traumatischer Erlebnissen, kann EMDR eingesetzt werden bei Angstzuständen, Phobien, psychosomatischen Störungen, Schmerzzuständen, zur Unterstützung bei chronischen Krankheiten und bei der Bewältigung von Trauer.

Der Name EMDR ist eine Abkürzung und steht für Eye- Movement Desensitization and Reprocessing.
Auf Deutsch bedeutet das so viel wie Desensibilisierung und Neuverarbeitung durch Augenbewegungen. Das mittlerweile weltweit anerkannte und wissenschaftlich erforschte psychotherapeutische Verfahren wurde von der amerikanischen Psychologin Francine Shapiro begründet und entwickelt.

Das zentrale Element des EMDR Verfahrens ist die bilaterale Stimulation, d.h. die Stimulation beider Gehirnhälften.
Diese wird primär über bestimmte Augenbewegungen erreicht, gegeben falls auch über wechselseitige taktile oder akustische Reize.
Die innere Selbstheilungsinstanz wird durch den EMDR-Prozess aktiviert. Während dieses Prozess kommt es zu einer Verarbeitung bzw. Neuverarbeitung des belastenden Erlebnisses. Blockierte, nicht mehr bewusste, traumatische Erfahrungen werden zurück gewonnen und gleichzeitig auch verarbeitet, integriert und neu bewertet. Das führt dann schließlich zur Entlastung und Entspannung.

Eine Retraumatisierung, d.h. eine ungesteuerten ‚Überflutung‘ mit belastendem Erinnerungsmaterial, wird zum einen durch die Methode selbst vermieden. Diese sorgt dafür, dass das Wiedererleben in der Sicherheit der Therapiesitzung begleitet stattfindet. Über die bilaterale Stimulation bleibt ein Bezug zum Hier und Jetzt bestehen und eine Verarbeitung findet statt. Zum anderen wird der, in der Regel mehrere Sitzungen dauernde, Prozess sorgfältig vorbereitet und abgestimmt. Die Aktivierung von positiven Kräften und Ressourcen verleiht Stabilität und hilft kreative Lösungen zu finden.

Direkte Kommunikation

Direkte Kommunikation ist ein Rückführungsverfahren, das ziel- und lösungsorientiert arbeitet. Als Rückführungstherapie hilft es konkrete Probleme und schwierige Gefühle aufzulösen.

Ich führe Sie in die Situation zurück, die für Ihre Probleme verantwortlich ist. Das ist eine Situation, in der Sie eine Erfahrung gemacht haben, die Sie aufgrund Ihres damaligen Bewusstseinszustandes nicht richtig verarbeiten konnten.

Durch das Wiedererleben der damaligen Situation und der damit verbundenen Gefühle erhält Ihr Bewusstsein die Möglichkeit diese Erfahrung richtig zu verarbeiten und einzuordnen.

Durch das Bewusstwerden und die Neuverarbeitung und -sortierung können Ihre Probleme aufgelöst werden.

Hilfreich sein kann diese Rückführungstherapie z.B. bei der Auflösung traumatischer Komplexe und auch bei anderen Lebensproblemen.

Trauma

Ein Trauma ist eine Wunde, eine seelische Verletzung, entstanden durch Gewalteinwirkung, durch menschliche Gewalt oder auch Unfälle oder Naturkatastrophen.

Auf welche Art und Weise ein Mensch mit einer solchen Verletzung umgehen kann ist sehr unterschiedlich und individuell und hängt von verschiedenen äußeren und inneren Faktoren ab. Wie gut ein Mensch ein Trauma bewältigen kann und ob überhaupt, hängt z.B. von der Art, den Umständen und der Häufigkeit der Gewalt ab mit der er konfrontiert ist und auch mit seinem Lebensalter und seiner inneren Stabilität und Kraft.

So heilen manche dieser Verletzungen von alleine, werden nach einiger Zeit quasi zur Geschichte, hinterlassen möglicherweise eine Narbe aber beeinträchtigen die Gesundheit eines Menschen nicht.

Andere Traumata hingegen heilen nicht – sie bleiben offene Wunden und werden ggf. überdeckt oder verschoben, verdrängt in schwer zugängliche Bereiche der menschlichen Psyche. Da sie unbewältigt und unverarbeitet bleiben, führen sie dort eine Art Eigenleben und führen zu Folgestörungen, sogenannten posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS).
Oft ist das ursprüngliche Trauma nicht mehr oder nicht mehr ganz bewusst, wenn dann irgendwann später im Leben des Betroffenen die Folgen davon sichtbar werden. Das können z.B. Ängste, Panik, Zwänge, Selbstverletzung oder Beziehungsstörungen und auch körperliche Symptome und anderes mehr sein.
Auch können spezielle Situationen, in die der Betroffene kommt und die anderen Menschen als normal erscheinen, in ihm unverhältnismäßig heftige und belastende Reaktionen auslösen.

Ziel einer Traumatherapie bzw. einer Therapie von posttraumatischen Belastungsstörungen ist es, den betroffenen Menschen nach Bedarf zu stabilisieren und ihm einen sicheren Raum zur Verfügung zu stellen. Darin kann dann die Bewusstwerdung und Verarbeitung des Traumas stattfinden. Das bewusste, begleitete und ggf. abgeschwächte Wiedererleben der traumatischen Ereignisse führt zur Aktivierung der inneren Selbstheilungskräfte und schließlich zur Integration der Verletzung.

© Tobias Händel  |   Impressum & Datenschutz  |  Kontakt